MÜLL & THE GANG

MÜLL & THE GANG.reloaded – eine interaktive Kunstaktion im öffentlichen Straßenraum 2018

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MÜLL & THE GANG kommen nach Berlin. Wo Stadtflaneure und Feierwütige in und Neukölln unterwegs sind, treten die Müll-Street-Girls-and-Boys in            Aktion.

©Philippe Rives

Die Straßen rund um Oranien-, Wiener- und Friedelstraße ist von Bars, Kaffeeläden, Imbissen, Spätis und kleinen Grünanlagen geprägt. In Feierlaune oder Urlaubsstimmung werden schon einmal achtlos Kippen, Kronkorken, Kaffeebecher, Chipstüten, Pizzapappen oder Flaschen auf die Straße geworfen. Und so manchem Anwohner ist auch der Weg zum Sperrmüll zu weit und so landen alte Matratzen, ausrangierte Röhrenfernseher oder Klamotten auf der Straße. Sechs Performer*innen begeben sich an den Wochenenden im Sommer auf die Berliner Straßen. Sie mischen sich unter die Passanten und Besucher, sind aber erst auf den zweiten Blick als Spieler*innen zu erkennen. Sie treten in Aktion, wenn Passanten Müll auf die Straße werfen oder in den Parks liegen lassen. Dabei rücken sie mit viel Charme und ungehobeltem Witz den Müllverursacher*innen auf den Pelz und versuchen so auf das Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Oder sie tauschen die Rollen und inszenieren sich selbst als Passanten, um deren Müllverhalten bewusst zu machen und als Müllcowboys intervenieren zu können. Neukölln kann sich mit einer der vielfältigsten Mülllandschaften brüsten, läuft man von der Pannierstr. die Weserstraße bis zur Fuldastr. so findet man an einem Sonntagvormittag durchaus mal zwei Kühlschränke, eine Couch, dreisitzig und orangefarben, ineinander gestapelte Eimer, am Zaun ein verrostetes Fahrradskelett, einen riesigen Fernseher, die Fernbedienung mit Kreppband angeklebt und daneben ein Zettel: „Zu verschenken!“. Nach außen hin bekennt Berlin sich fast trotzig zu seinem Müll, gibt sich gemäß dem Stadtimage gern rough und dirty. Dennoch treibt es insbesondere die Bewohner*innen der Stadt um, wenn Bürgersteige von Hundekot gepflastert sind und Parks mit den Hinterlassenschaften des letzten Grill-oder Saufgelages zugemüllt sind.                                                             MÜLL & THE GANG sucht den Kontakt zu den Menschen, macht interaktiv und auf humorvolle Weise auf das Thema Umweltschutz und Vermeidung von Müll im öffentlichen Raum aufmerksam. Dabei lautet das Credo: Berlin braucht eine neue Anti-Müll-Offensive. Denn es sind nicht nur ferne vermüllte Ozeane, Müllkippen am Rande der Mega-Cities oder Länder, die sich aus internationalen Konventionen verabschieden, die für die globale Umweltverschmutzung stehen. Aktiver Umweltschutz beginnt mit der eigenen Verantwortung und damit, erst mal vor der eigenen Haustür zu kehren.

Idee / Regie Andrea Bittermann Performance Dina Hellwig, Frey Le Maistre, Walter de Winter, Maria Soriano, Lorenz Pilz, Ana Mena, Anna Ortmann                      Musik Lucas Schäfer Kostüm Nele Ahrens Fotos Philippe Rives                                     Presse Kerstin Böttcher

Andrea Bittermann hat 2017 mit ihrem Projekt MÜLL & THE GANG eine interaktive Kunstaktion als eine neue Anti-Müll Offensive entwickelt. Ziel ist es, gesellschaftliches Engagement im Umgang mit Müll zu aktivieren und die Thematiken von Müllvermeidung und –trennung neu ins Bewusstsein zu rücken.

Die Straßenperformance spricht An- und Bewohner*innen als auch Menschen in Feierlaune an und demonstriert zugleich, dass Straßen und öffentlicher Raum keine Müllkippen sind. Es geht darum, für den Umgang mit dem (eigenen) Müll zu sensibilisieren, Verständnis für die Umwelt und vor allem eigenen Verantwortung zu schaffen. Die Lösung des Müllproblems fängt bei jedem Einzelnen an. Im Sommer 2018 wird das Projekt nun erfolgreich weitergeführt und startet eine neue Offensive!

Eine Produktion von Berlin Die Ratten Kommen, gefördert von der Stiftung Naturschutz Berlin aus Mitteln des Förderfonds Trenntstadt Berlin gefördert.

Kooperation: Theaterhaus Mitte

 

 

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„MÜLL & THE GANG“ – eine interaktive Kunstaktion im öffentlichen Straßenraum 2017

„Müll & The Gang“ kommen nach Berlin. Dort wo in Kreuzberg und Neukölln Ausgehmeilen für Stadtflaneure und Feierwütige sind, treten die „Müll-Street-Boys“ in Aktion.
Die Straßenlandschaft der Oranien- und Weserstraße ist von Bars, Kaffeeläden, Imbissen, Spätis und kleinen Grünanlagen geprägt. In Feierlaune oder Urlaubsstimmung werden schon einmal achtlos Kippen, Kronkorken, Kaffeebecher, Chipstüten, Pizzapappen oder Flaschen auf die Straße geworfen. Oder den AnwohnerInnen ist der Weg zum Sperrmüll zu weit und so landen alte Matratzen, ausrangierte Röhrenfernseher oder Klamotten in der Straße.                    Die „Müll Street Boys and Girls“, sechs  Schauspieler/ Innen, begeben sich an drei Wochenenden in Folge auf die Berliner Straßen. Sie mischen sich unter die Passanten und Besucher, sind aber erst auf den zweiten Blick als Comedians  zu erkennen. Sie treten in Aktion, wenn Passanten Müll auf die Straße werfen oder in den Parks liegen lassen. Dabei beinhalten die Interventionen  keine Bestrafung, sondern mit viel Charme und ungehobeltem Witz rücken sie den Müllverursachern auf den Pelz.
Oder  sie tauschen die Rollen und inszenieren sich selbst als Passanten, um deren Müllverhalten bewusst zu machen und als Müllcowboys intervenieren zu können. Neukölln kann sich mit einer der vielfältigsten Mülllandschaften brüsten, läuft man von der Pannierstr. die Weserstraße bis zur Fuldastr. so findet man an einem Sonntagvormittag zum Beispiel:  Zwei Kühlschränke, eine Couch, dreisitzig und orangefarben, ineinander gestapelte Eimer, am Zaun ein verrostetes Fahrradskelett, nicht weit ein riesiger Fernseher, die Fernbedienung mit Kreppband angeklebt, daneben ein Zettel: „Zu verschenken!“.Nach außen hin bekennt Berlin sich mit trotzig zu seinem  Müll, auch wegen des Stadtimages als rough und dirty. Gleichzeitig treibt es die Berliner um, wenn die Bürgersteige von Hundekot gepflastert sind oder die Parks von Hinterlassenschaften des letzten Grill-oder Saufgelages zeugen.Anliegen der „Müll & The Gang“ ist es mit den Menschen in Kontakt zu kommen, und auf humorvolle Weise auf das Thema Umweltschutz und Vermeidung von Müll im öffentlichen Raum aufmerksam zu machen. Berlin braucht eine neue „Anti-Müll-Offensive“, so das Credo. Es sind nicht nur die fernen Ozeane, die Müllkippen am Rande der Mega-Cities oder die HKWs anderer Länder, die die Umwelt verschmutzen, jede(r) sollte erstmals vor der eigenen Haustür kehren.

[Weitere Vorstellungen:   Oranienstraße  Sa, 16. 9. und So, 17.9 jeweils um 16:00 & 17:00 Uhr | Start: Heinrichplatz

Fr. 28.9., 30.9. und So, 1.10. jeweils um 16:00 & 17:00 Uhr || Weserstraße: Fr. 22.9. Sa, 23.9. und So, 24.9. jeweils um 16:00 & 17:00 Uhr. Alle Vorstellungen bei freiem Eintritt]          Start: Reuterplatz